Magic Disk 64

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        MAGIC RASTER EDITOR V1.0        
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Gehören   Sie   auch   zu   jenen,   die
stundenlang  vor  professionellen  Demos
sitzen  und  sich   wundern,   wie   das
Wunderkind von Programmierer denn  diese
tollen Farbspiele mit springenden  Farb-
balken,  scheinbar  ineinander  zu  ver-
schmelzenden  Farben  und  vielem   mehr
fertigbringt?                           
"RASTERZEILEN-INTERRUPT"    heißt    das
Zauberwort. Diese oft verkannte und doch
in jedem professionellen Spiel  genutzte
Technik macht es möglich, jeder der ins-
gesamt 200 Rasterzeilen des  Bildschirms
eine  Farbe  zuzuordnen.  Werden   diese
Farben auch  noch  richtig  gesetzt,  so
entsteht leicht der  Eindruck  einer  in
sich verlaufenden Röhre.                
Der MRE (MAGIC RASTER EDITOR)  macht  es
jedem Laien einfach,  nun  auch  in  die
Wunderwelt der Raster  einzusteigen.  Es
bieten sich eine ganze Reihe von  Kombi-
nationsmöglichkeiten   an,   wobei    es
eigentlich nur vier verschiedene Raster-
arten gibt: a) der nach oben und b) nach
unten   scrollende   Raster,   c)    die
springenden kleinen und d) die springen-
den großen  Farbbalken.  Ungeahnte  Mög-
lichkeiten ergeben sich durch die Kombi-
nationsvielfalt  des  MRE:  Hintergrund-
raster können hinter springenden  Balken
geschaltet und deren Anzahl  kann,  wenn
auch in gewissen  Grenzen,  frei  ausge-
wählt werden. Natürlich gibt es auch die
Möglichkeit  die  Farbe  der  Balken  zu
ändern.                                 
Doch beginnen wir nun  mit  der  eigent-
lichen Bedienungsanleitung:             
Nach dem Programmstart meldet  sich  der
MRE mit dem Hauptmenü und folgenden vier
Auswahlmöglichkeiten:                   
1. DER FARBSEKTOR-EDITOR                
Intern verwaltet der MRE  vier  Sektoren
(jeweils 128 Byte), die aus vier 32 Byte
breiten Farbbalken  bestehen.  Die  Sek-
toren  können  ihrerseits  frei  in  die
Raster eingebaut werden. Doch dazu  spä-
ter  mehr.  Wichtig  ist  nun  das   er-
scheinende Menü. Drücken Sie <1>, um  in
den Editiermodus zu  gelangen.  Nun  ist
die Nummer des gewünschten Sektors  ein-
zugeben (1-4). Es erscheint  eine  Liste
mit allen verfügbaren Farben. Die Grund-
farben sind vorhanden, und  dazu  einige
merkwürdig klingende Kombinationen,  wie
"BLAU--ORANGE". Das bedeutet nichts wei-
ter, als daß der  Farbbalken  aus  einem
Teil Blau (obere Hälfte) und  aus  einem
Teil  Orange  (untere  Hälfte)  besteht.
Sie werden nach  der  Farbe  des  ersten
Viertels gefragt.  Bitte  beachten  Sie,
daß die Balken nicht  einfach  z.B.  aus
der  Farbe  Grün  besteht,  sondern  aus
einem Farbspektrum mit den Farben  Grün,
Türkis,  Hellgrün  und  Weiß,  das   sie
plastisch erscheinen läßt.              
Geben  Sie  nun  eine beliebige   Kombi-
nation aus vier Zahlen ein (Sie brauchen
nicht RETURN zu drücken).  Ein  Beispiel
wäre 9, 1, 1, 8; dann würde  der  Sektor
aus einem ROT-GRÜNEN,  zwei  GRAUEN  und
einem GRÜN-ROTEM Balken  bestehen.  Nach
Eingabe der  vier  Werte  generiert  der
Rechner die Farben. Ist dies  geschehen,
so kommen Sie  zurück  zur  Abfrage  be-
treffend des  gewünschten  Sektors.  Die
Eingabe  von  <m>  führt  Sie  hier  ins
SEKTOR-EDITOR-MENÜ.                     
Sie können einzelne oder alle vier  Sek-
toren gebündelt abspeichern, wieder ein-
laden (Achtung: Jeder Sektor wird wieder
an die ursprüngliche Adresse geladen; es
ist nicht  möglich,  einen  Sektor,  der
unter der NR. 4 abgespeichert wurde,  an
die 2. Stelle zu laden!),  Sektoren  ko-
pieren und alle auf einmal löschen.  Na-
türlich können Sie auch eigene  Farbkre-
aktionen einladen, es  ist  nur  zu  be-
achten, daß die 128 (bzw. 512) Bytes un-
bedingt  an  der  Adresse  abgespeichert
wurden, an die Sie auch  wieder  geladen
werden  sollen  (siehe  Speicherbelegung
am Ende  des  Textes!).  <6>  führt  Sie
zurück ins Hauptmenü.                   
2. DER SCROLLENDE RASTER                
Nach Drücken von <2> gelangen Sie in ein
weiteres Menü. Hier haben  Sie  mit  <7>
erstmals die Möglichkeit,  einen  Raster
"IN  AKTION"  zu  erleben.  Es  ist  ein
simpler, nach oben  scrollender  4-Farb-
Raster.                                 
Die Taste <2> läßt die Farbwahl zu.  Sie
können die Nummer des Sektors  eingeben,
dessen  Farben  gescrollt  werden  soll.
Mit  <4>  können   Sie   Ihre   Kreation
speichern.                              
3. DIE KLEINEN SPRINGENDEN FARBBALKEN   
Der erste Leckerbissen! Nach der Auswahl
im Hauptmenü werden Sie gefragt, ob  die
Routine initialisiert werden  soll.  Die
Eingabe von <n> ist sinnvoll,  wenn  Sie
zum Beispiel  versehentlich  ins  Haupt-
menü geraten sind, und an Ihrer  unvoll-
endeten Kreation weiterarbeiten  wollen.
Ist dies jedoch die erste  Auswahl  nach
dem Laden, oder haben  Sie  eine  andere
Art Raster zuvor bearbeitet, so  sollten
Sie hier <j> eingeben, da  es  sonst  zu
einem Absturz kommen kann.  Der  Rechner
kopiert  nun  die  eigentliche   Routine
an den richtigen Platz im Speicher.  Sie
enthält vorerst nur die Balken  und  die
IRQ-Routine,  das  "Ausschmücken"  über-
nehmen Sie.                             
Mit <1> können  Sie,  wie  gewohnt,  den
Raster betrachten.  Sie  sehen  momentan
acht goldene, "wellende"  Balken,  sonst
nichts.                                 
Mit <2> können Sie die Farbe der  Balken
bestimmen  (Achtung:  Eine  individuelle
Farbe  für  einzelne  Balken  ist  nicht
möglich; eine  Farbe  zieht  immer  alle
Balken in Bezug!).                      
Die Taste <3> läßt Sie  Geschwindigkeit,
Anzahl  und  Abstand  der  Balken   ein-
stellen. Je höher  die  Geschwindigkeit,
umso schneller das  Springen.  Werte  ab
128 lassen  in  umgekehrter  Reihenfolge
die   Balken   nach    oben    springen.
Die Anzahl der Balken spricht für  sich,
erlaubt  sind   Werte   von   1   -   8.
Der Abstand zwischen den Balken eröffnet
neue Möglichkeiten: Bei Werten  ab  etwa
20 scheinen die  Balken  nicht  mehr  zu
springen, sondern sich zu  drehen.  Nach
Eingabe der drei  Werte  führt  Sie  das
Programm ins Menü zurück. Zweite Ausbau-
möglichkeit  ist  die  Taste  <4>.  Hier
können Sie,  wie  gewohnt  unter  Angabe
einer Sektornummer  zwischen  1  und  4,
einen stillstehenden Raster  hinter  die
Balken setzen. Bitte achten Sie  darauf,
die Farben zueinander passend zu wählen,
oder  sie  ggf.  mit  <2>   zu   ändern.
<5> speichert  unter  einem  frei  wähl-
barenden Namen den  Raster  ab  und  <6>
führt Sie schließlich ins Hauptmenü  zu-
rück.                                   
4. DIE GROßEN SPRINGENDEN FARBBALKEN    
Diese verhalten sich im allgemeinen  wie
ihre kleinen "Verwandten".  Leider  sind
aber aus Geschwindigkeitsfründen  nur  5
Balken möglich. Dafür  ist  der  Abstand
frei zwischen 1 und 51 wählbar.         
Hier noch  die  versprochende  Speicher-
aufteilung  des  MAGIC  RASTER  EDITORS:
$0800 - $1300  BASIC HAUPTPROGRAMM      
$4000 - $4600  AKTUELLE RASTER ROUTINE  
$7800 - $8fff  FESTEHENDE RASTER ROUT.  
$c000 - $c260  FARBEN                   
$ce00 - $cfff  4 FARBSEKTOREN (128 BYTE)
                         Oliver Menne/cf



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